Schafe für Artenvielfalt und Klimaschutz
Die Idee in einem Satz
Wanderausstellung, die mit den Schafen mitwandert und zum Thema Artenvielfalt und Klimaschutz informiert.
So trägt die Idee zum Klimaschutz bei
Durch das Weiden der Schafe wird das Wurzelwachstum der Pflanzen massiv angeregt. Das von den Pflanzen eingelagerte CO² wird so als Kohlenstoff im Boden eingelagert und wird zu Humus. Schafe als Wiederkäuer erhöhen das Bodenleben. In Folge erhöht sich die Artenvielfalt der Pflanzen und Insekten, folglich auch der Insektenfresser. Leider werden Weidetiere durch die Diskussion um die Massentierhaltung sehr verunglimpft, weil nicht in der Haltung unterschieden wird. Weidetiere in der Landschaft können maßgeblich zum Klimaschutz beitragen, denn Wiesen und Weiden sind hier unser größter CO²-Speicher, aber leider schon zum größten Teil verloren. Als wanderndes Biotopverbundsystem erhöhen sie die Artenvielfalt, indem sie Samen und Tiere von einer Fläche auf die andere tragen und das Bodenleben so aktivieren, dass alte Samen wieder keimen können. Sie bleiben mehrere Tage auf einer Fläche. Dort sollen die Ausstellungstafeln stehen und Menschen informieren.
Dafür wird das Startkapital benötigt
Mit dem Fördergeld sollen die Tafeln erstellt werden. Sie müssen Wetterfest sein und so stehen können, dass sie von den Tieren nicht umgestoßen werden können. Sie sollen so am Netzzaun stehen, dass sie gut betrachtet , aber nicht entwendet werden können. Hier sind viele Touristen unterwegs.
So können andere mit machen
Sie können mitwandern und sich auch anderweitig mit den Tieren beschäftigen, z.B. auch Patenschaften übernehmen, Wolle verarbeiten oder Kompost herstellen. Der Waldgarten-zum-Mitmachen des Vereins Vielfalt e.V. ist ihr Wintequatier, dort kann mit dem Kompost gegärtnert werden.